Wir feiern 20 Jahre REHA VITA!

Fotos, Videos und alle Aktionen rund um unsere Jubiläums-Kampagne finden Sie auf der Seite "20 Jahre REHA VITA".

20 Jahre REHA VITA
 
 

Arbeitsplatzbezogene muskuloskeletale Rehabilitation (ABMR)

Zum 01.01.2013 hat die REHA VITA als erste Klinik in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern die Zulassung zur ABMR von allen Berufsgenossenschaften erhalten, das Verfahren gilt somit für die gesamte DGUV (dt. gesetzliche Unfallversicherung).

  • Um eine arbeitsplatzbezogene muskuloskeletale Rehabilitation (ABMR) handelt es sich, wenn während der medizinischen Rehabilitation nicht nur Funktions- und Strukturstörungen zu beseitigen oder zu kompensieren sind, sondern wenn vielmehr auch konkret benötigte arbeitsrelevante Aktivitäten in die Therapie zu integrieren sind.
  • Dies geschieht mit Hilfe einer spezifischen Arbeitsorientierung, um eine ausreichende funktionelle Belastbarkeit für die möglichst unmittelbar anschließende Arbeitsfähigkeit einer vollschichtigen Rückkehr an den (bisherigen) Arbeitsplatz zu erreichen.
  • Bei der ABMR (4 – 6 h / Tag) steht von Anfang an der Arbeitsplatz im Fokus aller therapeutischen Maßnahmen.
  • Zusätzlich zu den EAP-Inhalten (Krankengymnastik, Physikalische Therapie, Medizinische Trainingstherapie) erhalten die Versicherten:
    • Ergotherapie
    • Workhardening
    • Arbeitsplatztherapie (1-3 h pro Tag)
    • Arbeitssimulationstraining (durch speziell geschultes Team aus der KG, MTT und Ergotherapie)
    • Praxistraining

1. Zielgruppe und Indikationen:

  • Patienten wo eine stufenweise Wiedereingliederung / ABE (Arbeitsbelastungserprobung) beim Arbeitgeber aus organisatorischen Gründen nicht möglich ist (Bsp: Montagetätigkeit)
  • Patienten mit körperlich schwerer Tätigkeit
  • Patienten mit einseitig monotoner Tätigkeit
  • Patienten mit koordinativ beanspruchender Tätigkeit im Bereich der verletzten Körperregion
  • AU >16 Wochen
  • Erst-AU-Prognose ist überschritten

Keine Indikation besteht in der Regel bei:

  • Menschen, die weder körperlich beanspruchende noch spezifische körperliche Arbeitsbelastungen im Bereich der verletzten Körperregionen ausführen!

2. Wer darf ABMR verordnen / einleiten?

  • Durchgangsarzt (formlos durch Info von D-Arzt an das Rehazentrum)
  • Arzt der Rehabilitationsklinik (bei bisherigen EAP Patienten)
  • Berufsgenossenschaft

3. Allgemeine Vorraussetzungen für die ABMR:

  • Feststellung der Grundbelastbarkeit für die Durchführung der ABMR durch den für die ABMR qualifizierten Arzt der Einrichtung
  • Positive Prognose zur Erreichung der Arbeitsfähigkeit innerhalb der nächsten  4 Wochen
  • Bereitstellung aktueller Befundberichte und des Tätigkeitsprofils durch den Unfallversicherungsträger

Achtung!
Sie sind sich unsicher ob ihr Patient / Versicherter schon so weit ist? Wir bieten für alle  Berufsgenossenschaften vorab einen ABMR Testtag an mit folgenden Bestandteilen:

  • Ärztliche Untersuchung
  • Anfertigung eines Patientenanforderungs- und Fähigkeitsprofils
  • EFL-Screeningtest
  • PACT-Test (subjektive Selbsteinschätzung)
  • Physiotherapeutische Befundung
  • Ausdauer- / Koordinationstests zur Erstellung eines Patientenfähigkeitsprofiles
  • Abgleich der Arbeitsplatzanforderung mit den aktuellen Fähigkeiten
  • Ausführlicher Bericht an D-Arzt und Berufsgenossenschaft

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Feigestr. 1 | 03046 Cottbus 

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Telefon: 0355/28948530

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